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Epoxidharze (EP)

Epoxid Harze EP

Epoxid Harze EP

 

Epoxidharze werden eingesetzt, wenn hohe Anforderungen an mechanischer Festigkeit, Haftung und Maßhaltigkeit gestellt werden. Entsprechend dienen sie vor allem zur Herstellung leichter, steifer, hochfester und dynamisch hoch belastbarer Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen in Kombination mit Glas-, Kohle- (Carbon-) und Aramidfasern und deren Sandwichkonstruktionen u.a. im Flugzeugbau, Motorsport, Rennsport, Wassersportgerätebau, Leichtbau, industriellen Bereich. Ebenso finden Epoxidharze Anwendung im gesamten Modellbau, hochgenauen Formenbau, Werkzeugbau, Vorrichtungsbau u.v.m.


Durch Zugabe von Beschleunigern, Verdünnern, Flexibilisatoren, Füllstoffen und Thixotropiermitteln sind die Epoxidharze für bestimmte Verwendungszwecke zu:

  • Laminierharz Systemen
  • Oberflächenharz Systemen (Gelcoat/Feinschicht/Formenbau)
  • Gießharz Systemen
  • Klebeharz Systemen

mit sehr gut angepassten Eigenschaften modifiziert und haben sich in diesen Bereichen als unverzichtbar erwiesen.

 

Epoxidharze auf Basis von Epichlorhydrin/Bisphenol-A und deren Härter je nach Anwendungsfall bzw. Verwendungszweck als:

 

epl285eph285-1_4kg

Laminierharz-Systeme

ep281eph481-1_3kg

Feinschichtharz-System

ep241eph441-1_1kg

Gießharz-Systeme

ep720eph920-4_6kg

Laminierpasten System

ep2040-1eph4040-1-550g

Formbauharz-Systeme

ep221eph421-900g

Klebeharz-Systeme

aironautic-600g

Spachtelmassen

farbpastefarbig

Epoxid-Farbpasten

 

 

Herkunft und Charakteristik der Epoxidharze

Die von uns angebotenen Epoxidharze sind Produkte, die aus einer Kondensationsreaktion von Epichlorhydrin und Bisphenol-A hervorgehen und in diesem Stadium noch flüssig vorliegen.
Die Härtung erfolgt durch Polyaddition unter Zugabe eines Härters in einer exothermen Reaktion ohne Abspaltung flüchtiger Reaktionsprodukte zu einem festen Formstoff, der im ausgehärteten Zustand weder schmelz- noch lösbar ist (sog. Duromer). Die Vernetzungsreaktion erfordert immer ein genaues Mischungsverhältnis zwischen Harz und Härter. Fehlmischungen führen zu einem nicht vollständig ausgehärteten Produkt und setzen die mechanischen Festigkeiten, die Wärmeform- und Chemikalienbeständigkeit herab. In der Handlaminiertechnik kommt überwiegend die Aminhärtung bei Raumtemperatur (20 °C - 23 °C) zum Einsatz.
Zum sicheren Umgang und Verarbeitung von Epoxidharzen verweisen wir auf unsere
"Verarbeitungshinweise zu flüssigen Kunststoffen und Verstärkungsfasern" und technischen Merkblätter zu den jeweiligen Produkten.

 

Eigenschaften der Epoxidharze

  • hohes Haftvermögen an der Verstärkungsfaser und an Untergründen
  • hohe Bruchdehnung
  • ergeben hohe mechanische Festigkeit und Steifigkeit besonders im Verbund
  • geringer Schwund
  • gutes Verhalten bei dynamischer Belastung (hohe Dauerschwingfestigkeit)
  • gute Wärmeform- und Chemikalienbeständigkeit
  • gute Wasserfestigkeit.

 

Anwendungsgbiete für Epoxidharze

  • Herstellung und Reparatur von Faserverbundbauteilen für hohe mechanische und dynamische Beanspruchung
  • Herstellung und Reparatur von Flugmodellen, Flugmodellrümpfen, Leitwerken, Tragflächen, Modellbootrümpfen, Rennbooten, Booten, Yachten, Kanus, Katamaranen, Surfboards, Wakeboards, Kiteboards, Snowboards, Segellatten, Segelmasten, Bootsstegen, Auftriebskörpern und sonstigen maritimen Gegenständen
  • Bauelementen und Verkleidungen von Großflugzeugen und UL-Fleigern
  • im Fahrzeugbau und Rennsportbereich zur Herstellung und Reparatur von Spoilern, Hauben, Verkleidungen, Schürzen, Unterböden, Difusern, Rennrädern, Tennisschlägern, Schutzhelmen
  • im gesamten industriellen Bereich, Maschinen-Abdeckungen und -Verkleidungen
  • Modellbau, Urmodellbau, Negativformenbau
  • Vorrichtungsbau und Werkzeugbau uvm.